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Bedingungs-Lose-Liebe

Was

an

diesem

Konstrukt

ist

bedingungslos… Blut-Herz-SW

wenn

Liebe

selbst

Bedingung

ist

?


 

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13 Kommentare zu “Bedingungs-Lose-Liebe

      • Nur wer sich selbst liebt, der empfindet auch Liebe als Spiegel ihrer selbst. Die Bedingung ist also lediglich ein Vorhandensein von Eigenliebe und lebt aus sich selbst heraus. Ich interpretiere die in Text genannte Fragestellung als die von außen bedingte Bedingung als Auflage und Vorgabe es eigenen Anspruch der Bedingungslosigkeit. Sie ist aber nicht Voraussetzung für ihr Vorhandensein.

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        • Danke für deine Gedanken. Ich überlege, ob ich die Frage anders hätte formulieren sollen, nämlich „Liebe“ als VERB verwenden.
          Ja, das ist auch mein eigentlicher Gedanke gewesen. „Bedingungslos lieben“. Geht das? Schön platt gefragt :-)

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  1. Bedingungslos lieben geht. Der gern genommene Denkfehler allerdings lautet, dass „bedingungslos lieben“ nicht bedeutet, über Selbstaufgabe hinaus zu lieben, blöd oder bedürfnislos zu sein. Liebe stellt keine Bedingungen. Aber es passiert auch, dass sie freigibt, oder sich zurückzieht, wenn sie nicht gewollt ist und/ oder keine Wertschätzung erfährt. Liebe reift, Liebe wandelt, Liebe dupliziert sich. Liebe ist eine Kraft _zwischen_ Menschen. Keine, die einer über den anderen ausschütten kann. My 2 Pence :)

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    • Sehr schön formulierte 2 Pence, ich danke dir. Die nehme ich mit und lege sie unter mein Kopfkissen zum Einwirken über Nacht. Jedoch geht meine persönliche Fragestellung darüber hinaus (auch wenn es sooo nicht da steht). Was ist wenn der geliebte Mensch Grenzen überschreitet, die der Liebende nicht gutheißen kann/will/darf, weil sie beispielweise mit dessen Moralvorstellungen kollidieren oder anderen Wertvorstellungen, z.B gesellschaftlicher Art, unvereinbar sind? „Ich liebe dich, aber nur solange du nicht mordest“?

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      • Machen wir es uns doch mal einfach und trennen „Liebe“ von „Ficken“. Dann hat die Frage mehr Platz für die Vorstellung „Ich liebe Dich, ich nehme Dich so, wie das Leben Dich gemeint hat, aber ich heiße nicht gut, was Du tust und ich trage es nicht mit.“

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        • Ficken, hui, bei dieser temporären Spielart des Liebens war ich gar nicht ausschließlich. Liebe. Zwischen Eltern und Kindern, Geschwistern, Freunden (ohne sexuelle Komponenten). Liebe zwischen Menschen. Ohne eine Wertung gesagt, nur als Feststellung formuliert: es bleibt eine Liebe mit einem „Aber“.

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  2. Wenn Du so magst, dann ist da ein aber, ja. Frage einen unglücklich Verliebten und er wird Dir in der „kein aber“-Phase heftigst widersprechen. Ich glaube, es ist unsinnig, unterschiedliche Liebesformen unter der selben Prämisse betrachten, oder fast trotzig, ihnen das selbe Fundament abringen zu wollen.
    Elternliebe unterscheidet sich von Geliebtenliebe gewaltig, weil sie einen wirklich bedingungslosen, pflegerischen, erziehenden (im Sinne von leitenden) Anteil haben muss (sollte!), der eine erwachsene Geliebtenbeziehung fast automatisch destruktiv gestaltet.
    Menschen mit Bindungsängsten bspw. wissen darum, dass sie in ihren erwachsenen Bindungen meist scheitern, weil sie diesen bedingungslosen, pflegerischen Liebesteil nie kennengelernt haben und ihn deshalb von der erwachsenen Liebe erwarten. Verpackt wird er dann als Urform der wahrhaftig „romantischen Liebe“, die komplette Bedingungslosigkeit beinhaltet. Gerne, bis in den Tod, nach Romeo und Julia, weil das gemeinsame Leben in dieser bedingungslosen Fokusierung nicht durchzuhalten ist. Ein Teufelskreis. Und eine destruktive Beziehungsform.
    Eltern, Geliebte, Freunde, Geschwister… das sind unterschiedlichste Liebesformen, die auch Unterscheidungen haben müssen. Geschwisterliebe ohne das Thema Rivalität ist unmöglich. Elternliebe ohne das auch erziehende Element auch nicht. Die Frage ist nur Maß und Ziel.
    Ich würde sagen, Liebe allgemein stellt keine Bedingungen. Aber sie hat in ihren unterschiedlichen Formen unterschiedliche Abers. Kaum welche bei der Elternliebe, und je reifer sie wird, um so mehr kann sie auf die Abers wieder verzichten. WENN die beiden Beteiligten Reife haben.
    Schweres Thema zum Morgen. Hab einen schönen Tag :)

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    • Liebe Candy, ich danke dir, dass du meine Frage ernst genommen und deine Gedanken dazu mit mir geteilt hast. Ich stimme dir in vielerei Hinsicht zu,
      und ja, „trotzig“ passt sicher zu der Fragestellung in meinem Kopf und ähm… zu mir. Ich mag es hin und wieder gerne, sowas inflationär gebrauchtes einfach einmal in den Raum zu stellen und daran herumzurupfen. „Unglück verliebt“ finde zum Beispiel auch ganz spannend. Aber nicht heute :-)
      Happy day 4U!

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  3. nein.
    liebe ist nicht verschieden!
    liebe ist stets liebe, egal zwischen wem oder zu wem.
    liebe bedeutet, denjenigen menschen zu akzeptieren und mit all dem, was ihn ausmacht, auch mit seinen fehlern und hässlichkeiten. und diesen menschen genauso anzunehmen.
    das ist liebe. !

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