♥STINGS

♡2♡

Ich träume mich in die Wiesen… und das ist seltsam.


Ich mochte Wiesen noch niemals von innen. Es wimmelt dort von allerlei Getier mit zu vielen haarigen Beinen, deren Getrippel ich weder in meinem Gehörgang, noch in anderen Körperöffnungen spüren möchte. Und dennoch träume ich mich hinein. Ich traue mich. Mit dir an meiner Seite.

Das Gras ist anmutig und so hoch gewachsen, dass nur ein sehr genauer Beobachter uns dort entdecken könnte. Wir haben keine Spuren hinterlassen, kein Halm wurde gewaltsam geknickt. Weil wir geflogen sind. Das saftige Gras auf dem wir liegen hat sich erbarmt und sich von selbst würdevoll zur Seite geneigt, nur um uns ein weiches Bett zu bereiten.

Seite an Seite in die Sonne blinzelnd erzählen wir uns alte Fabeln und erfinden neue Geschichten, während unsere Lippen sich immer wieder zaghaft suchen und seltsam furchtlos finden. Wenn wir schweigen, lauschen wir unserer Chronik, die wir in diesen Augenblicken niederschreiben. Die Widmung war schon lange vor uns da. Wir flechten einen bunten Kranz aus blumigen Phantasien und nennen ihn Prolog.

Vorwitzige Grashalme kitzeln mich und malen zarte Buchstaben auf meine Haut…

Kapitel Eins.

Ich lasse es zu, weil ich weiß, dass du es bist. Ich traue dir. An meiner Seite.

In den Wiesen.


 

 



 

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3 Kommentare zu “♡2♡

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