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GlaubeLiebeHoffnung

Dear Santa

From The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell


Nein, ich hasse Weihnachten nicht. Ich glaube einfach nicht.

Ich glaube nicht an den Weihnachtsmann, aber ich mag ältere, weise Herrschaften und der Weihnachtsmann wäre einer davon. Er ist ein ganz gerissener Fuchs, denn er stellt scheinheilig Fragen, die er sich locker selbst beantworten könnte. Ich habe die Hoffnung, dass er zu mir kommt leider begraben müssen. Wie schön wäre es, würde er mir mit seiner hübschen Rute drohen, wenn ich verneinen muss, ob ich denn auch schön brav gewesen bin.

Dear Santa, please spank my wicked ass!

Ich glaube vielleicht ein bisschen, dass wir nicht mehr als die perfiden Gedanken einer einzigen verrückten Seele sind. Er, sie, es kleidet sie in Worte und schreibt mit ihnen unsere Geschichte.

Glaube. Liebe. Hoffnung.
Ich glaube vielleicht ein bisschen an die Selbstliebe und gebe die Hoffnung nicht auf, dass noch viel mehr Menschen auf den Gedanken kommen, wie wichtig ist es, sich selbst zu lieben. Dazu gehört eine gute Portion Egoismus und Mut, sich innen, wie außen selbst zu berühren. Es mag eine abgedroschene Phrase sein, aber sie ist wahr. Liebe, projiziert auf andere ergibt nur Sinn, wenn man sich selbst liebt.

Vielleicht sind wir alle nur wie Weihnachtsbäume? Gezüchtet, um geschlagen zu werden. Dann werden wir Papier und aus den Papieren wird das Buch, in welchem diese verfluchte Weihnachtsgeschichte geschrieben steht. Ich glaube vielleicht ein bisschen an all die fröhlichen, glücklich strahlenden Kinderaugen beim Hören und Lesen dieser Geschichte. An einem geflochtenen Zopf aus Lametta aufgefädelt, würde ich sie an Heilig Abend um meinen Hals tragen wollen.

Es sollte das ganze Jahr über Weihnachten sein. Es würde mich nicht mehr stören, denn es wäre normal. Melancholie, Besinnlichkeit, 365 Tage im Jahr. Es wäre Alltag, dass Menschen versuchen würden, gut zu sein.

Ich glaube, nicht nur ein bisschen, dass jeder Mensch ein trauriges Ghetto aus Abgründen ist, vielleicht erdacht von einer einzigen perfiden Seele. Aber ich weiß, um aus einem Herzen eine Mördergrube zu machen, muss erstmal eines existieren. Nein, ich hasse Weihnachten nicht. Ich glaube einfach nicht.


 

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Ein Kommentar zu “GlaubeLiebeHoffnung

  1. schatz, du!
    danke für deine wortgewordenen seelenschnipsel, voll mit saft und leben und emotionen, die du mit uns lesern und „sehern“ teilst.
    in meinem pochenden dingens haste schon lange einen platz.
    ✨💚

    Gefällt 1 Person

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