GehZeiten

HerrschaftsZeiten

Ja, es gibt dieses Universum. Unsere Heimat, unser innerer Planet, unser Reich in dem alleine wir das Sagen habe. Mit einem eigenem Mond zum Anheulen. Es sind sogar mehrere Monde. Sieben. Für jeden Wochentag einen. Trotzdem gibt es nur Flut. Niemals Ebbe. Wir wühlen uns auf wie das tosende Meer, spülen uns an, branden und schlagen über uns zusammen. Die Sterne formieren sich wann und wo wir es ihnen sagen und wenn sie uns zu albern sind, ja, das sind sie hin und wieder, dann lachen wir mit ihnen oder knipsen sie einfach aus. Und natürlich gibt es auch Sonne. Jedoch: eine einzige nur. Wie die Liebe. Wir versuchen schon lange, gefühlte abertausend Jahre, diese brodelnde Kreatur loszuwerden. Wir bombardieren sie mit Wolken, strafen sie mit Ignoranz und lassen es tagelang regnen, stürmen oder schneien. Doch sie geht immer wieder auf. Und dann strahlt sie uns an, lacht uns bisweilen aus und … wärmt. Und wir können ihr nicht widerstehen. Oder sie verbrennt uns. Wie die Liebe. Und dann merken wir, dass wir eben doch nicht Herr unserer Sinne sind.


 

Werbeanzeigen

7 Kommentare zu “HerrschaftsZeiten

  1. Pingback: HerrschaftsZeiten – EinzigHEARTig unARTig

°Kommentar °Kritik °Anregung... Very Welcome ♥

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s