Bisschen|Ambivalent

LebenRetten

Unsere Wanderung durch unser Leben neigt sich seltsam laut und leise dem Ende zu. Nach vielen Märschen über hohe Bergen, durch tiefe Täler und Höhenflügen durch unsere Welt erreichen wir erschöpft die Quelle unserer Tränen aus Freude und Leid. Blindlings stolpern wir über die Balken in unseren Augen direkt hinein, versinken in den düsternen Tiefen unter unseren glitzernden Oberflächen und strampeln um unser Leben. Opfer und Täter sind wir zugleich.
Vom Ufer aus schauen wir uns selbst beim Sterben zu und lauschen unseren gurgelnden, dann erstickenden Schreien. Wir sitzen im Sand und lassen uns andächtig durch unsere Hände rieseln. Jedes Sandkorn ist ein Wort, ein Erlebnis, ein Gefühl. Wir schauen uns um und sehen, wie viele es davon gab … und fragen uns abwägend, wie viele es wohl noch geben könnte, wenn wir unser Leben jetzt retten würden?


 

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