Glitschige Fische
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Glitschige Fische

Wie mache ich das jetzt genau? Mehr Lesen, mehr Schreiben, mehr Denken, mehr Fühlen, mehr Sein? Mehr Schein. Mehr Lassen? Mehr seinlassen? Loslassen? Losgehen? Gehenlassen? Auslassen? Einlassen? Lassen lassen. Wenn ich ohnehin ertrinke, sollte ich im Meer sein! Mehr im Meer sein? Immer sein, immer so viel mehr sein. Ich forsche nach der Losung in … Weiterlesen

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Schattenkampf
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Schattenkampf

Mein Freund, der Feind. Willkommen zurück, mein alter Freund… Ich machte mir dich zum Freund, weil du einst mein Feind gewesen bist und ich dich haushoch besiegte. Du klopfst nicht an, du pochst. In mir. Ich sehe dich nicht und weiß doch, dass du da bist. Du musst es sein. So still, so innehaltend, so … Weiterlesen

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Und dann
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Und dann

? Und dann dachtest du, dass die Tiere schlafen. Vielleicht auch, dass sie vor lauter Schlafen verstorben sind. Tatsächlich aber waren sie unterwegs, zogen ihre Kreise, kamen langsam näher, schlichen sich an, so hinterrücks. Und dann hast du erkannt, dass du das Ende deiner Kräfte erreicht hast. Den Punkt, von welchem aus es einfach nicht … Weiterlesen

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F.R.A.N. II
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F.R.A.N. II

Menschen wie ich. Als ich klein und gemein war und zur Strafe stolperte, erklärte sie mir die Notwendigkeit meines zerschundenen Knies. Sie ließ mich verstehen, warum Menschen wie ich sichtbare Narben als Mahnmal bräuchten. Als ich wuchs und fürchterliche Schmerzen litt, machte sie mir begreiflich, dass Wachstum wehtun muss und warum es für Menschen wie … Weiterlesen

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F.R.A.N. I
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F.R.A.N. I

Fran. Niemand vermochte später noch sagen zu können, von was dieser Kosename abgeleitet worden war. Die einen sagten so [Francis], andere so [Franziska]. Manche spekulierten darüber, dass es vielleicht so etwas wie eine Abkürzung gewesen sei. F.R.A.N. Fantastisch. Fett. Fatal. Rebellisch. Radioaktiv. Radikal. Archaisch. Abartig. Atemberaubend. Nicht normal. Namenlos. Nicht von dieser Welt. Letztendlich war … Weiterlesen

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Keim
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Keim

Des Tags. Worte, runtergebrochene Nachgeburten flatternder Gedanken. Worte, nicht gesendet, nicht empfangen. Richten keinen Schaden an. Richten gar nicht. Klagen nicht. Ruhen. Worte, lautlos, rastlos, ihren Erschaffer plagend. Tod durch Ersticken. Tod durch Existenz. Des Nachts. Worte, hinunter geschluckt, verdauen schwer. Gejagt in die tiefsten Abgründe der Träume. Kreieren Monster. Neue Wortgeschöpfe, stilistisch groteske Ausgeburten … Weiterlesen

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tschu tschu
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tschu tschu

noch ist es ganz fern nur in ruhe wahrnehmbar tsss es schleicht sich an kriecht in zeitlupe auf mich zu bald deutlicher tsssssss nicht mehr zu ignorieren es meint mich tatsächlich tsss tsss tsss wird lauter fordernder beängstigend tsss tsss tsss tsss tsss tsss ob es wohl gefährlich ist? bedrohlich lauter unabwendbar es wird mich … Weiterlesen

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Fahrkartenkontrolle

Auf Reisen und dazwischen. Wenn ich reise, wird es spannend. Die Fahrkarten ziehe ich stets am Zauberautomaten, der sagt mir dann, wo es hingehen soll. Manchmal macht er sich einen Spaß mit mir und druckt das Ziel nicht auf die Fahrkarte. Ich steige trotzdem ein. Auch wenn ich einmal herren- oder damenlose Tickets finde, dessen … Weiterlesen

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Das Jahr des Affen und der Kuh

Wenn Sekunden gefühlt zu Minuten und Minuten zu Stunden werden können, dann ist es auch möglich, dass wenige Tage ein Jahr ergeben. Alle Worte waren Segen und Fluch zugleich gewesen. Sie waren wie ein erbärmlicher Tropfen im Wüstensand und derjenige, der das Fass zum Überlaufen brachte. Lauschgift, welches Erlösung und Verderben in ihre leeren Venen … Weiterlesen

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EI-GENE

Rabimmel, rabammel, rabumm… Ich geh‘ mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Fröhlich singend und der festen Überzeugung, dass ich genau das tat, was das Kinderlied erzählte, wanderte ich durch meine Welt. Mir war nicht bewusst, dass das einzig Wahre war, dass ich die Lichter reichlich am Brennen und die Pfanne gründlich heiß hatte. … Weiterlesen

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Gedanken in Mull
INSIDE-OUT/Puzzlement

Gedanken in Mull

„Wo Eiter ist, dort entleere ihn.“ Die Infektion muss stattgefunden haben, lange bevor sie eine erste Ahnung hatte. Und verkannte. Jeder Mensch fühlt sich mal schlecht. Elend. Und jeder Mensch darf das auch zeigen. Sie nicht. Denn Schwäche zeigen bedeutete hilflos sein. Woher dieser kranke Gedankenkeim kam, wusste sie nicht. Es gab so vieles, was … Weiterlesen

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ForstWege

Eine kurze Geschichte. Wenn man schläft, ist es egal, wie und wo man liegt. Nur der Schlaf kann Schmerzen ausblenden. Diese Gedanken gingen ihr durch den Kopf, als sie daran dachte, wie und wo sie gerade aufgewacht war. Genau genommen hatte sie nicht geschlafen, sondern war ohnmächtig gewesen. Ohne Macht über sich selbst. Den Schlaf … Weiterlesen

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